Der Bloodhound ist ein empfehlenswerter Drink während der Erdbeersaison der schon einige Jahre auf dem Buckel hat und den man nicht unterschätzen sollte!

Fruchtig-erfrischend und in perfekter Balance zwischen süß-fruchtig und kräftig.

Dieser gealterte Drink ist leider zu unrecht nicht so beliebt wie der Martini, Negroni oder andere gängige Klassiker.

Mit Himbeeren zubereitet wird er Halsdon genannt, allerdings passen Erdbeeren und Gin extrem gut zusammen und ergeben eine schöne blutrote Farbe.

Die Entstehung des Bloodhound

Die eigentliche Entstehung dieses Gin Cocktails ist relativ unbekannt.

In seinem 1922 veröffentlichten Buch „Mixing Cocktails“ gibt Harry McElhone den Herzog von Manchester als Schöpfer für das Bloodhound Rezept an.

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Er brachte die Idee angeblich von einer Reise durch die Südstaaten der USA mit.

In seinem im Jahr 1907 veröffentlichten Buch „World Drinks“ stellt William Boothby allerdings auch schon einen Bloodhound vor, genauso wie Tom Bullock 1917 im Werk „The Ideal Bartender„.

Bloodhound Original Rezept

Roter Bloodhound Cocktail in einer Cocktailschale

Für den Bloodhound zunächst die Erdbeeren klein schneiden und zu feinem Mus zerdrücken.

Dann das Erdbeermus und die restlichen Zutaten mit einigen Eiswürfeln in einen Cocktail Shaker geben und alles kräftig shaken.

Anschließend wird die Mischung durch ein Sieb in eine vorgekühlte Cocktailschale  abgeseiht und serviert.

Weitere Informationen zum Cocktail

Gerade frische Erdbeeren aus dem Garten oder vom Markt verleihen dem Drink in der Saison den perfekten Geschmack. Ein Aroma das man mit Tiefkühlfrüchten nur schwerlich erreicht.

Eine kleine Adapation: mit 1-2 cl Erdbeerlikör  lässt sich eine noch cremigere Textur und ein insgesamt fruchtigeres Ergebnis erreichen.

Der Cocktail stellt eine einfache Kombination aus Erdbeermus, Gin und Vermouth dar. Er ist ein idealer Sommer Cocktail mit einem auffallenden Namen und mehr Biss als gedacht.

Passende Gins

Generell passen in den Bloodhound sowohl klassische, als auch fruchtige Gins.

Möchte man dem Drink etwas blumig-würziges und von Zitrusaromen geprägtes verleihen, empfiehlt sich zum Beispiel der japanische Roku oder ein südafrikanischer Inverroche Verdant Gin.

Einen durch und durch beerigen Drink erhält man mit dem Brockmans, WUTACH Wildberry oder Huckleberry Gin.

Soll es etwas kräftiger und wacholderlastiger werden empfehlen wir den Juniper Jack, Brooklyn oder Z44 Gin.

Ansonsten

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Den Cocktail richtig anrichten

Da dieser Cocktail normalerweise in kurzer Zeit frisch getrunken wird, sollte er in einem Cocktail- oder Martiniglas serviert werden.

Er wird ohne Eis serviert, aber das Glas sollte vorher gut mit Eis und Wasser vorgekühlt werden.

1-3 aufgespießte Erdbeeren bieten sich als optionale Garnitur an.


 

Titelbild: by Pinar Kucuk on Unsplash

Bild im Text: by serjan midili on Unsplash

zuletzt aktualisiert am 19.04.2022