Das Mixen von Gin-Cocktails ist nicht nur eine Kunst, sondern auch eine Wissenschaft. Um perfekte Drinks zu zaubern, ist das richtige Cocktailzubehör entscheidend.

Hier erfährst du, welche Werkzeuge du für deine Hausbar brauchst, um ein echter Mixologe zu werden.

Die Renaissance des Cocktail-Handwerks

In den letzten Jahrzehnten erlebte die Kunst des Cocktailmixens eine Renaissance. Dies führte zu einer Wiederentdeckung und Neubewertung von klassischem Cocktailzubehör sowie zur Entwicklung innovativer neuer Werkzeuge.

Cocktail-Zubehör ist nicht nur funktional, sondern ein integraler Bestandteil der Kultur des Cocktailmixens. Es trägt dazu bei, Geschichten zu erzählen, Traditionen zu bewahren und die Sinne zu verwöhnen.

Egal ob in einer professionellen Bar oder in der eigenen Hausbar – das richtige Zubehör macht den Unterschied zwischen einem einfachen Getränk und einem Meisterwerk.

Gin-Gläser

Der erste Eindruck zählt. Naturgemäß ist das Glas das Erste, das dem Gin-Freund nach dem Servieren ins Auge springt. Deshalb trägt es wie kein anderes Gin-Zubehör zum Ambiente bei.

Ob unbestechlich, einfach und zweckmäßig oder edel gestaltet – das Glas spricht seine eigene Sprache und bietet zugleich einem guten Gin genügend Platz, seinen eigenen Charakter zu entfalten.

Mehr über die verschiedenen Trinkgefäße und den Unterschied zwischen Tumbler und Ballonglas findest du in unserem Artikel über Gin Gläser.

Stir it Up: Die Kunst des Rührens mit dem Barlöffel

Ob in schicken Bars oder in der heimischen Hausbar, Stirrer spielen eine entscheidende Rolle in der Kunst des Cocktailmixens. Diese oft unterschätzten, aber unverzichtbaren Barwerkzeuge verleihen gerührten Cocktails nicht nur eine sanfte Textur, sondern auch eine Prise von Eleganz.

Mit seinem langen, spiralförmigen Griff ermöglicht der Barlöffel  sanftes Rühren von Cocktails in einem Rührglas. Seine geschmeidige Handhabung hilft, Zutaten miteinander zu vermengen, ohne die klare Konsistenz zu beeinträchtigen.

Oft verfügt der Barlöffel über einen verdickten Kopf, der das Abmessen von Flüssigkeiten erleichtert. Dieses vielseitige Instrument kann auch zum Schichten von Getränken oder zum Dosieren von Sirupen genutzt werden.

Barsieb: Filter für die Perfektion

Ein Barsieb, auch Strainer genannt, ist essenziell, um Eis, Gewürze und Fruchtstücke aus deinem Cocktail zu filtern. Das Hawthorne-Sieb eignet sich ideal für Shaker, während das Julep-Sieb für die Zubereitung gerührter Cocktails perfekt ist.

Das Barsieb ist das Werkzeug, das den Übergang von einem Cocktailshaker zum Glas ermöglicht. Seine feinen Schlitze oder Löcher erlauben das Abgießen des Getränks, während Eiswürfel, Fruchtstücke oder andere unerwünschte Feststoffe zurückgehalten werden.

Dies gewährleistet eine klare und reine Konsistenz im Cocktail.

Barkeeper der einen Cocktail durch ein Sieb in eine Cocktailschale gießt

Die Verwendung von Barsieben geht auf die goldenen Zeiten der Cocktailkunst im 19. Jahrhundert zurück.

Muddler: Frische Aromen freisetzen

Ein Muddler ist ein bescheidenes, aber entscheidendes Werkzeug in der Welt der Mixologie, das für die Freisetzung von Aromen in Cocktails von großer Bedeutung ist.

Ein Muddler ist ein Stößel, oft aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl, mit einer flachen Basis. Sein Zweck ist es, Früchte, Kräuter oder Zucker sanft zu zerdrücken, um ihre Aromen freizusetzen, ohne unerwünschte Bitterkeit zu extrahieren.

Muddler sind in verschiedenen Materialien erhältlich, wobei Holz und Edelstahl die gängigsten sind. Holz ist traditionell und schonend für Gläser, während Edelstahl eine langlebige und leicht zu reinigende Option ist.

Gerade bei sog. „Smashes“ also Cocktails, bei denen es um das Zerstoßen von Zutaten geht, kommt er zum Einsatz. Einer der bekanntesten Drinks ist hier der Basil Smash.

Jigger: Präzision beim Ausgießen

Ein Jigger ist ein doppelwandiges Gefäß mit zwei unterschiedlich großen Kammern, oft in den Mengen 1 oz und 1,5 oz (Unzen) oder 30 ml und 45 ml. Diese genauen Messungen ermöglichen es Bartendern, Zutaten präzise abzumessen und die Konsistenz ihrer Cocktails sicherzustellen.

Der Begriff „Jigger“ hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert und wurde zuerst als Maßeinheit für Alkohol verwendet. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu dem Werkzeug, das wir heute kennen. Die traditionelle Form ähnelt oft einer Sanduhr mit zwei konischen Enden.

Der Jigger  ist das Maß aller Dinge, wenn es um präzises Ausschenken geht. Mit verschiedenen Füllmengen auf beiden Seiten ermöglicht er dir, die exakte Menge für jedes Rezept abzumessen und konsistente Ergebnisse zu erzielen.

Barkeeper der Gin in einem Jigger in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas gießt.

Sie sind in verschiedenen Materialien erhältlich, darunter Edelstahl, Kupfer, Messing oder sogar Glas. Die Wahl des Materials kann nicht nur das Erscheinungsbild beeinflussen, sondern auch die Haltbarkeit und das Gewicht des Jiggers.

Zester: Der feine Hauch von Zitrus

Ein Zester, oder auch „Zestenreißer“ ist das Geheimnis für aromatische Zitrusnoten in deinen Drinks.

Nutze ihn, um Zitronen- oder Orangenschalen zu garnieren und deinen Cocktails eine frische Dimension zu verleihen.

Ein Zestenreißer ähnelt einem kleinen Messer oder einer Raspel mit winzigen scharfen Löchern. Seine Aufgabe besteht darin, die äußere Schicht der Zitrusfruchtschale, die sogenannte Zeste, abzutrennen, um die darin enthaltenen ätherischen Öle zu extrahieren.

Zestenreißer werden nicht nur für Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten und Orangen verwendet, sondern auch für andere Obstsorten, Gewürze oder sogar Schokolade. Dies macht sie zu einem vielseitigen Werkzeug in der Küche und hinter der Bar.

Gerade im Gin-Tonic, Negroni oder Martini sind Zesten mehr als eine willkommene Garnitur!

Eiswürfel: die Kunst der Formen

Für die ideale Trinktemperatur braucht ein Gin Tonic bekanntermaßen ausreichend Eiswürfel. Eiswürfelformen zählen somit ohne Zweifel zum ‚Must-Have‘, gerade auch für die diversen Gin-Cocktails. Eben auch, weil sich mit ihnen mittlerweile sich das nötige kühlende Wassereis individuell gestalten lässt.

So sind neben klassischen Würfeln etwa auch Kugeln formbar. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – auch wenn viele Kenner schlichtes, möglichst blasenfreies Eis bevorzugen. Kugeln haben dabei eine im Verhältnis zum Volumen besonders große Oberfläche, wodurch sie stärker als etwa die klassischen Würfel mit dem Gin in Kontakt kommen und ihn schneller herunterkühlen.

Allerdings ist es ohne technische Hilfsmittel nicht einfach, blasenarme und klare Eiswürfel zu erzeugen. Außerdem entfalten viele Gins erst bei höheren Temperaturen ihren eigenen Charakter, sodass sie pur ohne Eis genossen werden sollten.

Beim Gin Tonic und anderen Drinks gehört das Eis dagegen fest zum Rezept dazu.

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Cocktail Shaker: Der Rhythmus der Mixologie

Ein Cocktail Shaker ist nicht nur ein Werkzeug, sondern das Herzstück der Mixologie. Sein ikonisches Design und seine Funktion machen ihn zu einem unverzichtbaren Element in jeder Bar.

Design und Funktionalität:

  1. Boston Shaker: Der Boston Shaker besteht aus zwei Teilen – einem Metallbecher und einem Glasbecher. Sein Design erlaubt ein effizientes Mixen und Abseihen von Cocktails. Der Glasbecher ermöglicht es, die Zutaten während des Mixens zu beobachten.
  2. Cobbler Shaker: Der Cobbler Shaker ist kompakter und besteht aus drei Teilen – einem Metallbecher, einem integrierten Sieb und einem Deckel. Dieser Shaker eignet sich gut für den Heimgebrauch und für Cocktails mit weniger Eis oder festen Bestandteilen.

Der Ursprung des Cocktail Shakers lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Anfangs waren es einfache Dosen oder Gläser, die zum Mischen verwendet wurden.

In den „goldenen“ Jahren der Cocktailkunst in den 1920er- und 1930er-Jahren erlangte der Cocktail Shaker große Popularität. Die Prohibition in den USA trug dazu bei, dass sich Bars in private Clubs verwandelten, und der Shaker wurde zum Symbol der heimlichen Cocktailkultur.

Barkeeper der einen Gin-Cocktail aus einem kupfernen Shaker Becher in ein Glas gießt.

Edelstahl ist das vorherrschende Material für Cocktail Shaker. Es ist langlebig, pflegeleicht und verleiht dem Shaker eine moderne Ästhetik.

Kupfer- und Messingshaker sind nicht nur funktional, sondern auch stilvolle Statement-Stücke. Sie verleihen der Bar eine klassische Eleganz.

Fazit: Die Kunst des Mixens im Komplettpaket

Natürlich kann man sich alles einzeln kaufen, ein Cocktail-Set enthält jedoch im Idealfall bereits alles, was man zum Genuss braucht. Ein solches Set ist somit besonders für Einsteiger praktisch, eignet sich prinzipiell aber auch sehr gut als Geschenkidee für Gin-Liebhaber.

Solche Sets sind nicht nur Werkzeuge, sondern Toröffner zu einer Welt voller Geschmack und Kreativität.

Investiert in Qualität, lasst euch von der Vielfalt inspirieren und verwandelt eure Hausbar in eine Bühne für unvergessliche Mix-Abenteuer.

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Bild im Text: Ambitious Studio – Rick Barret auf Unsplash

Bild 2 im Text: Michael Odelberth auf Unsplash

Bild 3 im Text: Jeremy Christ Jordan auf Unsplash

Zuletzt aktualisiert am 19.11.2023