Der Opihr Gin versprüht einen Hauch von Orient und verbindet exotische Gewürze geschickt mit traditioneller Brennerei.

Man darf ihn durchaus schon als Gin Klassiker für die Hausbar bezeichnen. Taucht man gar beim Genuss des Opihr ein in die geheimnisvolle Welt des Orients.

Gewürzroute trifft Großbritannien

Er stammt aus einer Region, die im 15. und 16. Jahrhundert an der legendären Gewürzroute lag.

Die Route ist nicht mit der Seidenstraße zu verwechseln, denn dieser Handelsweg verlief über die arabische Halbinsel und einen Teil des vorderen Orients nach Lissabon, mit der Zeit über Indien über das Kap der guten Hoffnung in Südafrika heim ins britische Empire nach London.

Benannt wurde der Opihr nach einem Hafen den König Salomon zum handeln von Gold, Gewürzen und Silber nutzte.

Die Reise führte die Botanicals aus der Ferne in eine der besten und traditionellsten Destillerie des Landes Großbritannien. Ein wahrer Weltenbummler und Abenteurer ist dieser Gin – zumindest lautet so das geschickte Storytelling.

Und wie lautet die richtige Aussprache? Nicht wie oft angenommen “O-fier”, sondern: “O-peer”.

Was riecht die Nase, was schmeckt der Gaumen?

Zu Beginn registrieren wir frische Zitrusaromen, die sich mit den Datteln-, Koriander- und Pfeffernoten in Balance halten.

In der Nase spürt man das üppige Spiel der Aromen des Orients, es kommen noch Noten von moderatem Wacholder, Kreuzkümmel, Kardamom sowie Grapefruit hinzu.

Auf der Zunge setzt sich das würzige Spiel fort: neben dominanter Zitrone, geben erdige-nadelartige Aromen den Ton an. Pfeffer kommt klar mit Koriander und einer leichten Schärfe am Gaumen an.

Der Geschmack lebt von einer angenehmen und komplexen Würze, ein weicher Körper und einer gewissen Unaufdringlichkeit.
Der Abgang zieht sich in die Länge und verdeutlicht eine intensive Struktur der Aromen.

Nase: frisch, pfeffrig-würzig – Zitrone, Pfeffer, Nadeln, Kardamom

Zunge: würzig-frisch & trocken – Koriander, Zitrone, Wacholder, Pfeffer

passende Tonic Water & Cocktails

Probiert haben wir diesen Gin mit dem Fever Tree, Thomas Henry und Schweppes Dry Tonic.

Alle 3 waren auf ihre Weise passend, jedoch lässt das zurückhaltende Fever Tree die meisten herbalen Aromen und Nuancen im Geschmacksprofil eines Gin Tonic zu.

Fever Tree Indian Tonic Water 0,5 Liter Flaschen, 12er Pack...
  • Fever Tree Indian Tonic Water Großflasche
  • Perfekt für Party, Geburtstag oder Gastronomie
  • Qualität von Fever-Tree

Letzte Aktualisierung am 3.03.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Unser Tipp für den Best-Serve Gin-Tonic: ein Ingwerstreifen als Garnish.

Generell passt der Opihr, als klassischer und würziger London Dry Gin zu kräftigen und würzigen Drinks. Der Negroni, ein Martini Dry oder ein Gin Basil Smash profitieren vom würzigen und maskulinen Charakter.


Opihr Negroni

Negroni mit Opihr Gin und Orangenzeste

Alle Zutaten in einem Cocktailshaker bzw Rührglas auf Eis verrühren und in einem Tumbler servieren. Garniert wird dieser Negroni mit einer Orangenzeste.


Opihr Three Kings Cocktail

  • 4 cl Opihr Gin
  • 4 cl Dubonnet 
  • 2 cl Aperol

Zum mixen dieses kräftigen Cocktails werden alle Zutaten zusammen mit etwas Chilipulver hart auf Eis geshaked. Serviert wieder der Three Kings in einem Tumbler mit einer Orangenzeste als Garnish.


Herstellung & Botanicals

Seit dem Jahre 1761 stellt die Gin-Brennerei G&J Distillers Gin her und zwar auf ihre ganz eigene Art und Weise. Das Verfahren, das hier zur Anwendung kommt, stützt sich auf 250 Jahre Erfahrung.

Die Pflanzenauszüge werden in erlesenen Agraralkohol eingelegt (mazeriert) und mit größter Sorgfalt im London Dry Verfahren destilliert. Der Gin wird anschliessend auf eine Trinkstärke von 42,5 % Vol. gebracht.

Folgende uns bekannte Botanicals kommen zum Einsatz:

  • Wacholderbeeren aus Italien
  • Kubebenpfeffer aus Indonesien
  • Kreuzkümmelsamen aus der Türkei
  • Orangen & Grapefruits aus Spanien
  • Koriander aus Marokko
  • schwarzer Tellicherry Pfeffer aus Indien
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Zitronenschalen

Fazit: komplexer & würzig-exotischer London Dry

Durch den intensiv exotischen Geschmack ist dieser Tropfen ideal fürs mixen diverser Drinks geeignet. Komplex, würzig, angenehm scharf und dennoch mild.

Geeignet für Fans klassischer Gins und für Liebhaber die es herbal und kräftiger mögen. Keine enorme Wacholderbombe, jedoch geht der klassische London Dry Touch zwischen der Aromenvielfalt keineswegs unter.

Für Jene die es blumig, leicht und fruchtig “only” mögen, sei der Opihr nicht empfohlen.

Cocktails wie Phoenician Rita, The Red Snapper, The Three Kings, Path Of The Rose, Opihr Chai Brew oder der Cinnachai Flip wirken sinnlich anregend und munden ausgezeichnet. Ein zugleich erfrischender und kräftiger Abgang machen Ihn unvergesslich.

Letzte Aktualisierung am 3.03.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Erhältlich ist der Opihr für unter 30 € / 0,7 L im gut sortierten Supermarktregal, auf Amazon oder in unserem Partnershop Wacholder-Express.

 


Bildcredit: ‘newcombchristopher’ on Instagram,

Negroni: Opihr Gin Facebook

 

zuletzt aktualisiert am 14.01.2021