zuletzt aktualisiert am 06.01.2019

Der Opihr Gin versprüht einen Hauch von Orient und verbindet exotische Gewürze geschickt mit traditioneller Brennerei.

Man darf ihn durchaus schon Gin als Klassiker für die Hausbar, bezeichnen. Taucht man gar beim Genuss des Opihr ein in die geheimnisvolle Welt des Orients.

Gewürzroute trifft Großbritannien

Er stammt aus einer Region, die im 15. und 16. Jahrhundert an der legendären Gewürzroute lag. Die Route ist nicht mit der Seidenstraße zu verwechseln, denn dieser Handelsweg verlief über die arabische Halbinsel und einen Teil des Vorderen Orients nach Lissabon, mit der Zeit über Indien über das Kap der guten Hoffnung in Südafrika heim ins britische Empire nach London.

Benannt wurde der Opihr nach einem Hafen den König Solomon zum handeln von Gold, Gewürzen und Silber nutzte. 

Die Reise führte die Botanicals aus der Ferne in eine der besten und traditionellsten Destillerie des Landes Großbritannien. Ein wahrer Weltenbummler und Abenteurer ist dieser Gin – zumindest lautet so das geschickte Storytelling.

Angebot
Opihr Oriental Spiced London Dry Gin (1 x 0.7 l)
  • Herkunft: England
  • Aromatisierter London Dry Gin
  • Hergestellt von G und J Distillers

Herstellung

Seit dem Jahre 1761 stellt die Gin-Brennerei G&J Distillers Gin her und zwar auf ihre ganz eigene Art und Weise. Das Verfahren, das hier zur Anwendung kommt, stützt sich auf an die 250 Jahre Erfahrung.

Die Kräuter werden zusammen mit den Gewürzen in erlesenen Agraralkohol eingelegt (mazeriert) und mit größter Sorgfalt im London Dry Verfahren destilliert.

Was riecht die Nase, was schmeckt der Gaumen?

Der Opihr Oriental Spiced London Dry Gin betört seine Genießer mit Pfefferbeeren aus Indonesien, schwarzem Pfeffer aus Indien und Koriander aus Marokko. Dazu gesellen sich Wacholdergeschmack und ein Hauch von Zitrusaromen, die sich mit den Datteln-, Koriander- und Pfeffernoten in Balance halten.

In der Nase spürt man das üppige Spiel der Aromen des Orients, es kommen noch Noten von Kreuzkümmel, Kardamom, Zitrusfrüchten sowie Grapefruit hinzu, die dem Gin noch intensiver in den Orient eintauchen lassen.

Der Geschmack lebt von einer leichten Süße und Würze, ein weicher Körper und seine Unaufdringlichkeit machen ihn unwiderstehlich.
Der Abgang zieht sich in die Länge und verdeutlicht seine intensive Struktur der Aromen.

Der Opihr Gin-Tonic

Probiert haben wir diesen Gin mit dem Fever Tree Mediterranean, Thomas Henry und Schweppes Dry Tonic. Alle 3 waren auf ihre Weise passend, jedoch lässt das zurückhaltende mediterrane Tonic die meisten Aromen und Nuancen im Geschmacksprofil eines Gin Tonic zu.

Fever-Tree Mediterranean Tonic Water, 3er Fridgepack, 24...
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  • 150ml Portionsgrösse/Dose für den perfekten Drink
  • Fever-Tree wird ausschließlich mit feinsten natürlichen Zutaten, ohne künstliche Aromen oder...

Fazit

Obwohl der Opihr London Dry Gin zu exzellent, zu intensiv exotisch und zu extravagant fürs Mixen ist, macht ihn diese exotische Intensität auch wieder interessant, um den Cocktails das gewisse Etwas zu verleihen, eben diesen orientalischen Touch.

Mit Tonic Water ergibt sich ein interessantes Gaumenspiel, das verführerisch ist und Lust auf mehr macht. Passen kann hier ein Thomas Henrys ebenso wie der Fever Tree Mediterranean. Letzterer lässt den Gewürzen im Gin noch wesentlich mehr Raum zur Entfaltung auf der Zunge.

Cocktails wie Phoenician Rita, The Red Snapper, The Three Kings, Path Of The Rose, Opihr Chai Brew oder der Cinnachai Flip wirken sinnlich anregend und munden ausgezeichnet. Ein zugleich erfrischender und kräftiger Abgang machen Ihn unvergesslich.

Noch Fragen zu diesem oder anderen Gins? In unserer Facebook-Gruppe helfen wir gern und geben Tipps unter gleichgesinnten Gin-Liebhabern.

Bildcredit: ‘newcombchristopher’ on Instagram.