Dry Gins/ Destilled Gins Gin-Sorten

Breaks Gin: Tasting des Premium Dry Gins aus der Fächerstadt Karlsruhe

Breaks Gin Test & Tasting des Fächerstadt Gins

Der Breaks Gin ist ein deutscher, in vielen einzelnen Produktionsschritten in traditioneller Handarbeit hergestellter Premium Dry Gin. Mit seinem frischen, außergewöhnlichen Geschmack sorgt dieser Gin für Abwechselung auf dem Ginmarkt. Dass dies so ist, zeigen auch diverse Auszeichnungen, wie die Gold- und Silbermedaille des World Spirits Award des Jahres 2017.

Erhältlich ist der Gin von Breaks als 42-prozentiger „Premium Dry Gin“, als fassgereifter „Breaks Reserve Dry Gin“ mit einem Alkoholanteil von 45 Prozent, als Sonderedition „Butchers Breaks 25 Gin“ mit 42 Prozent Alkoholanteil, als 42-prozentiger „Cannabis Breaks Gin“ Sonderedition, als 42-prozentiger Gin der Breaks Kunstedition „Feuer“, „Wasser“, „Erde“ oder „Luft“.

BReAKS GIN London Dry Gin Kunstedition 4 Elemente, Wasser,...
  • Dry Gin aus der Sonderedition 4 Elemente, destilliert aus ausgewählten Botanicals: Optimal als Longdrink...
  • Geschmack: Frisch und leicht wie das Element, Ideal als Gin Tonic mit Fever Tree Mediterranean Tonic...
  • Ausgewählte Botanicals: Wacholder, Basilikum, Zitronengras und Lindenblüten

Geschichte & Herkunft des Breaks Gins

Die Geschichte des Breaks Fächerstadt Gins, wie der Wacholderbrand von Breaks auch genannt wird, beginnt schon einige Jahrzehnte vor dem Erscheinen der ersten Flasche dieses edlen Getränkes auf dem Markt im Jahre 2015. Da der Großvater des Machers Harald Reinholz leidenschaftlicher Schnapsbrenner war, wurde bei Reinholz beim Zusehen des Großvaters beim Destillieren schon in der Kindheit die Leidenschaft zum Brennen geweckt. Inspiriert von ihm, reifte bei Harald Reinholz die Idee, einen eigenen Gin zu kreieren. Er sollte bekömmlich, leicht und mild sowie ausgewogen sein.

Im Jahre 2014 begann er, erste Rezepturen zu erstellen und Brennversuche zu starten. Ein Jahr später stand dann die perfekte Rezeptur fest und es wurde in der Breaks Spirituosen GmbH & Co. KG in der baden-württembergischen Stadt Karlsruhe, in der Reinholz Geschäftsführer ist, begonnen, zu brennen. Die erste Flasche Breaks Dry Gin konnte er dann im Jahre 2015 präsentieren. Heute können sich Ginliebhaber über sieben verschiedene Breaks Dry Gin Varianten sowie über eine fassgereifte Variante freuen.

Als Namensgeber diente das Label „Breaks“, das Reinholz schon begleitete, als er noch Inhaber des „Breaks Records“ Schallplattenladens war. Da lag es nahe, dass „sein Gin“ ebenfalls den Namen „Breaks“ erhielt.

Die Herstellung des Breaks

Alle Produktionsschritte, angefangen von der Verlesung der Zutaten bis hin zur Abfüllung und Etikettierung der elegant designten Flaschen, werden per Hand vorgenommen und kontrolliert. Es werden ausschließlich frische Zutaten aus biologischem Anbau verwendet. Bei der Herstellung des Fächerstadt Gins von Breaks kommt das London Dry Verfahren zum Einsatz. Hierbei werden die 15 handverlesenen Botanicals zunächst in neutralem Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs für mindestens drei Tage mazeriert. Erst danach wird alles in einer eigenen Kupferbrennblase mehrfach schonend destilliert und durch Beimischen von Trinkwasser auf die gewünschte Trinkstärke gebracht. Das Resultat ist ein außergewöhnlicher Gin, der nun in die ebenso außergewöhnlichen Flaschen mit einem Fassungsvermögen von einem halben Liter oder von fünfzig Millilitern abgefüllt werden kann. Abschließend werden die Flaschen per Hand etikettiert, signiert und mit der Chargen- und Flaschennummer versehen.

Um das Geschmackserlebnis noch zu intensivieren, entschied sich der Macher Reinholz, den Premium Gin auch in Eichenfässern für mehrere Monate zu lagern. Dieser Gin kommt mit einer goldenen Farbe als 45-prozentiger Breaks Reserve Dry Gin, auch „Goldener Junge“ genannt, als Limited Edition in einer Charge von 150 Flaschen auf den Markt.

verwendete Botanicals im Breaks Gin

Das frische, feine Aroma erhält der Breaks Premium Dry Gin durch die verwendeten Botanicals, die unter anderem sind:

  • Wacholderbeeren
  • Koriander
  • Kardamom
  • Fenchel
  • Kubebenpfeffer
  • Orangenblüten
  • Zimtblüten
  • Zitronenschale
  • Kamille
  • Ingwer
  • Lavendel
  • Süßholz
  • Anis und
  • Lerchennadeln

Besondere Botanicals werden neben den anderen beispielsweise bei den Sondereditionen verwendet.

So wird bei dem „Cannabis Gin“ schon bei der Mazeration die komplette Hanfpflanze mit eingelegt. Timut-Pfeffer und Tausendgüldenkraut geben diesem Gin den letzten Schliff.

Bei dem Butcher Breaks 25 Gin handelt es sich um das Ergebnis der einzigartigen Kooperation zwischen dem Destillateur Harald Reinholz und dem Fleischsommelier Heiko Brath. Für diesen Gin werden die 25 Botanicals verwendet, wie sie auch Brath in der Wurstherstellung verwendet, unter anderem Kümmel, Thymian, Majoran. Außerdem muss sich dieser Gin einer vierwöchigen Reifezeit unterziehen.

Die Gin Kunstedition von Breaks umfasst die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Um die Variante „Feuer“ zu erhalten, werden die Botanicals Kubebenpfeffer, Kardamom, Koriander, Tonkabohnen, Zimt und Chili verwendet.

Für Gin des Elementes „Wasser“ sind es neben frischen Wacholderbeeren die Botanicals Zitronengras, Basilikum und Lindenblüten.

Der Gin „Erde“ erhält seinen Geschmack durch die Botanicals Wacholder, Rosmarin, Thymian, Koriander und Pekanusskerne.

Damit der Gin „Luft“ seinen eigenen Geschmack erhält, werden die Botanicals Wacholder, Lavendel, Orangenblüten, Rosmarin und Minze verwendet.

Breaks Fächerstadt Gin – Tasting und Nosing

In der Nase präsentiert sich der Premium Dry Gin in einer angenehmen Wacholdernote, die im Nachhall von einem Hauch Zitrone begleitet wird. Auch zarte Noten von Koriander und Fenchel sind zu erkennen. Der Duft stellt sich als ein rundes Bouquet dar, bei dem die Milde des Gins und kaum Alkohol zu spüren ist.

Obwohl beim Tasting des Dry Gins von Breaks der Wacholder deutlich zu schmecken ist, ist eine milde, florale Note aus Lavendel, Kamille und Zitrus herauszuschmecken. Auch beim mittellangen Abgang bleibt dieses Geschmackserlebnis an den Geschmacksnerven erhalten und verfliegt nicht sofort wieder. Obwohl der Alkoholgehalt bei 42 Prozent liegt, ist der Gin ein relativ milder Tropfen.

Auch für Longdrinks, wie Gin Tonic, und Cocktails ist der Breaks Premium Gin hervorragend geeignet. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das richtige Tonicwater verwendet wird, um den Geschmack des Gins nicht zu beeinträchtigen. Empfohlen werden Thomas Henry Tonic Water, Fentimans Herbal Tonicwater , 1724 Tonicwater, Schweppes Russian Wild Berry, Fentimans Rose Lemonade und Fever Tree Mediterranean Tonicwater. 

Design & Aufmachung

Wie auch der Dry Gin beeindruckt das Design der bauchigen Flasche aus durchsichtigem Glas. Sie ist mit einem Aufdruck versehen, der die einzelnen Botanicals, die bei der Herstellung zur Anwendung kamen, darstellt. Schon allein dieser Aufdruck verleiht der Flasche einen eleganten Touch. Auf dem Etikett der Vorderseite, das in den Farben Schwarz und Türkis gestaltet wurde, wird von dem stehenden Löwen, der zum Land Baden-Württemberg gehört wie das Salz in der Suppe, gekrönt. Darunter befinden sich in Großbuchstaben der Produktnamen, der Ort der Herstellung Filderstadt Karlsruhe und der Aufdruck „Handcrafted“. Auch der Alkoholgehalt und die Volumengröße der Flasche sind auf ihm vermerkt.

Als Verschluss wird ein Kunststoffkorken verwendet. Bei den Produkten der Sonder- und Kunsteditionen sind auf der schwarzen Banderole des Flaschenhalses neben der Aufschrift „Breaks Dry Gin“ die per Hand aufgebrachten Nummern der Charge und der Flasche zu finden. Die Rückseite ziert ein siegelähnliches Etikett mit dem stehenden Löwen, dem Hinweis „Handcrafted“, der Information „Destilled & Boggled in Germany“ und der Homepage des Herstellers www.breaks-gin.com. Die moderne, edle Gestaltung der Breaks Flasche macht sie zum Hingucker in jeder Vitrine.

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Kurzes Fazit

Seinen Namen „Breaks“ erhielt der von Harald Reinholz kreierte Premium Dry Gin nach dem ehemaligen Schallplattenladen von Reinholz namens „Breaks Records“. Der von Hand gefertigte, klassische London Dry Gin präsentiert sich mit einem sehr schönen, vollen Wacholderaroma, das dank der ungewöhnlichen Zusammenstellung der Botanicals von einer milden fruchtigen Note flankiert wird. Einzelne Breaks Fächerstadt Gin Produkte können durch die Zugabe von besonderen Botanicals geschmacklich voneinander etwas abweichen. Er ist trotz seines Alkoholanteiles nicht nur pur getrunken ein Genuss, sondern auch als Cocktail oder Longdrink. Ginliebhaber und Ginsammler können sich bei einer Investition von weniger als 30 bis 40 Euro mit einem außergewöhnlichen, milden Gin von Breaks in einer ebenso außergewöhnlichen Flasche verwöhnen.